FAQ - HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN:


  1. Muss ich alles essen, was auf dem Ernährungsplan steht?

    A.: Grundsätzlich ja, da die Portionen genau auf deinen Tagesbedarf an Kalorien abgestimmt sind und dein Körper diese entsprechend auch benötigt, um das von dir gewünschte und festgelegte Ziel (Fettabbau; Gewichtszunahme; Muskelaufbau; etc.) zu erreichen.

  2. Ist es schlimm, wenn ich nicht alles schaffe?

    A.: Siehe Frage 1. Unser Tip: Beginne mit 60 % der Portionen und halte dies für die ersten 3 bis 4 Tage bei. Ab dann erhöhe alle 2 Tage um 10 Gramm, um den Körper langsam an die Portionsgrößen zu gewöhnen und somit nach und nach entsprechend die vorgegebenen Mengen zu erreichen. Bsp.: Statt mit den im Plan stehenden 100 g Reis beginnst du mit 60 g Reis und erhöhst entsprechend alle 2 Tage auf 70, 80, 90 g, bis du die vollen 100 g und damit die volle Portionsgröße erreicht hast.

  3. Ich halte mich genau an den Plan, aber nehme nicht ab bzw. zu. Warum ist das so?

     A.: Sowohl eine Gewichtsab- als auch –zunahme ist ein stetiger und langer Prozess, je nach Ausgangsgewicht. Menschen mit Übergewicht nehmen sehr schnell ab, da sie die ersten Tage/Wochen viel angesammeltes Wasser verlieren. Ist das überschüssige Wasser erst einmal aus dem Körper, so stagniert die Gewichtsabnahme in aller Regel zunächst, weshalb hier eine weitere Umstellung des Ernährungs- als auch des Trainingsplanes erfolgen sollte. Gleichzeitig solltest du deshalb nicht den Mut verlieren, da ein solches sog. „Plateau“ ganz normal ist und nur mit Geduld durchbrochen werden kann.

    Ebenfalls solltest du dir aus dem Kopf schlagen, innerhalb von 4 Wochen 20 Kilo verlieren zu können! Dies wird heutzutage in den Medien suggeriert, ist aber ohne gewisse Hilfsmittel wie z.B. exzessiven (übermäßigen) Sport –siehe Biggest Loser-, tägliches Personal Training, extrem niedrige Kalorien- bzw. Nährstoffzufuhr Fastenkuren zusätzliche Fettverbrenner-Mittel (L-Carnithin, etc.)

    NICHT MÖGLICH!! Entscheidest du dich für o.g. Wege, solltest du dir über die evtl. körperlichen Konsequenzen wie vorzeitigem Gelenkverschleiß bis hin zu Arthrose, JoJo-Effekt, Magenprobleme (Geschwüre, Reizdarm, Magen-Schleimhaut-Entzündungen), Konzentrations-, Gedächtnisverlust oder sonstige eingeschränkte Körperfunktionen (z.B. Verstopfungen, Erschöpfungszustände, Kraft- sowie Muskelverlust, Verletzungen, etc.) im Klaren sein!!

    Auch eine Gewichtszunahme ist nicht innerhalb von Wochen abgeschlossen und geschafft! Wenn du qualitativ hochwertige Muskelmasse – ohne hohe Fettzunahme (wobei du in gewissem Maße immer etwas zusätzliches Fett mit aufbaust, da du dem Körper mehr Kalorien zuführst, als er eigentlich benötigt)- aufbauen möchtest, dann muss die Ernährung regelmäßig und vernünftig angepasst werden, sowie auch das Training. Eine Gewichtszunahme von 1-2 kg pro Monat ist optimal, um das Ziel von fettfreier Muskelmasse zu erreichen.

    Übrigens: Die Hormone spielen in allen veränderlichen Prozessen des Körpers eine entscheidende Rolle. Nehmen wir das Hormon Cortisol: Das „Stresshormon“ ist in Verbindung mit Insulin (verantwortlich für die Glukoseaufnahme (einfach gesagt: Zuckeraufnahme) der Zellen sowie damit für die Regulation des Blutzuckerspiegels) ein entscheidender Faktor für den Muskelaufbau im Körper (insbesondere nach einer Trainingseinheit). Cortisol wirkt jedoch insbesondere katabol, sprich abbauend auf die körpereigenen Zellen, was wiederum bedeutet: Ist der Cortisol- bzw. Stressspiegel dauerhaft erhöht (durch den Job, Familie, Privatleben, etc.), so führt dies v.a. zu einer Stagnation der gewünschten Erfolge, was sogar eine unerwünschte Fettzunahme zur Folge haben kann! Also schafft euch Ruhepole, Pausen und Erholung vom Alltag, vom Training usw., um die erzielten Erfolge nicht zunichte zu machen!

  4. Mit Low Carb (niedrige Kohlenhydratzufuhr) / Low Fat (niedrige Fettzufuhr) habe ich so viel abgenommen.
    Jetzt nehme ich plötzlich sogar zu! Warum?

    A.: Mit „Low Carb“ erreichst du Folgendes: Der Körper speichert mit jedem Gramm Kohlenhydrate 2-4 g Wasser ein. Reduzierst du nun also die Kohlenhydratzufuhr sehr stark, schwemmt der Körper überschüssiges Wasser heraus und du nimmst ab. Dies bedeutet aber nicht den Verlust von überschüssigem Körperfett, sondern eben: WASSER! Du wirst dadurch nicht dauerhaft schlanker und sobald du dem Körper wieder mehr bzw. die tatsächlich benötigte Menge an Kohlenhydraten zuführst, nimmst du automatisch erst einmal an Körpergewicht zu. Dies kannst du auch differenziert als JoJo-Effekt bezeichnen und dieser ist normal. Dem wird jedoch mit der entsprechenden Menge an Sport und Bewegung entgegengewirkt und du verlierst dieses Gewicht wieder. Ähnlich verhält es sich als auch bei Low Fat & Co.

    MERKE: Gewichtsverlust bedeutet NICHT zwangsläufig Körperfettverlust!! Um Körperfett zu verlieren, müssen nicht nur Ernährung, Training, Bewegung und Tagesablauf optimal aufeinander abgestimmt sein, du musst insbesondere ein KALORIENDEFIZIT herstellen. Das bedeutet, egal welche Diät- oder Ernährungsform du wählst: Am Ende musst du dem Körper IMMER weniger Kalorien zuführen als er benötigt. Der Körper benötigt jedoch ALLE (Makro-)Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Ballaststoffe) und mit einer drastischen Reduzierung oder gar einer Streichung einer oder mehrerer Nährstoffe erreichst du schlimmstenfalls nur das Gegenteil!

    FAZIT:

    • Ernähre dich ausgewogen und deinem Körper entsprechend
    • Iss bedacht, langsam und REGELMÄßIG
    • Bewege dich täglich mind. 30 Minuten
    • Scheue, gerade als Frau, auf keinen Fall das Training mit schweren Gewichten! Denn nur so erreichst du eine gesunde, fitte und schlanke Figur.
    • Tägliches Cardiotraining (mit der stets gleichen Intensität) verbessert zwar die Ausdauer und du verlierst bestenfalls Körpergewicht, jedoch leidet die Haut darunter und „hängt“. Außerdem belastet übermäßiges Cardiotraining, ohne ausgleichendes und stärkendes Krafttraining,
    • auf Dauer enorm die Gelenke
    • sowie die Knorpelmasse in Knien, Ellbogen, Wirbelsäule und
    • führt somit zur vorzeitigen Abnutzung, was Bewegungseinschränkungen bis hin zu künstlichen Gelenken aufgrund von endgültigem Verschleiß nach sich ziehen kann

ALSO: Ran ans Krafttraining!!